Next Generation Enduser Protection – Über den Tellerrand geschaut

MalwareTechnologie

Innovation ist eine feste Konstante in der IT-Sicherheitsindustrie – als logisches Ergebnis des ständigen Wettlaufs zwischen Hackern und Herstellern. Letztere sind dabei ununterbrochen auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, um in technologischer Hinsicht bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Das Ergebnis ist eine Liste griffiger Schlagworte wie Antivirus, HIPS, Application Control oder Sandboxing. Diese Begriffe machen auch deutlich, dass immer wieder bahnbrechende Innovationen auf den Markt kamen und jede einzelne Technologie für sich genommen entscheidende Vorteile im Kampf gegen die Cyberkriminellen geliefert hat. Um allerdings den Kampf gegen die neue Angriffswelle aufnehmen zu können, müssen wir althergebrachte Pfade verlassen und neue Denkansätze verfolgen.

Konkret meine ich damit Next Generation Endpoint Protection – um zunächst auch einmal ein griffiges Schlagwort in den Raum zu werfen (Tradition verpflichtet). Im Gegensatz zu den bisherigen Entwicklungen bedeutet diese Technologie allerdings einen viel größeren Sprung nach vorne, da Sicherheit nun nicht mehr als Sammlung von Einzellösungen sondern als ein gemeinsames, integriertes und miteinander kommunizierendes System gewährleistet wird. Grundsätzlich geht es doch darum, IT-Sicherheit umfassend, leicht zu managen und effektiv zu machen. Unsere Untersuchungen haben festgestellt, dass IT-Admins nicht mehr Daten, sondern mehr automatisierte Prozesse wollen – IT-Sicherheit, die selbständig Entscheidungen trifft; viel schneller als ein Mensch.

Unsere Antwort darauf lautet „Galileo“. Das Projekt ist für uns der Inbegriff des Enduser-Schutzes der nächsten Generation. Enduser deshalb, weil wir fest davon überzeugt sind, dass IT-Sicherheit nicht geräte- sondern benutzerbasiert realisiert werden sollte. Neben Laptops, Desktops und Mobilgeräten gehören dazu auch Daten, die es zu verschlüsseln gilt. Jetzt könnte man sagen, das machen ja eigentlich alle Hersteller, deshalb hier noch mal ganz klar, was wir unter dem neuen Trend verstehen und was nicht:

Next Generation Enduser Protection ist:

  • die Integration innovativer Endpoint-, Mobile- und Verschlüsselungstechnologien.
  • ein umfassendes und Technologiesystem mit kommunizierenden Schutzelementen.
  • Malwareschutz in Echtzeit, Aufdecken von Gefährdungen und Datenverschlüsselung.
  • Investmentschutz durch effektive und ausbauende Nutzung bestehender Technologien.

 

Next Generation Enduser Protection ist NICHT:

  • ein Einzelprodukt, mit dem ein Sicherheitssystem ersetzt werden soll.
  • die Ansammlung tausender Logs und Alerts, die manuell durchforstet werden müssen.
  • ein Dashboard, das Dutzende unabhängiger Technologien verwaltet.
  • perimeterbasierter Netzwerkschutz mit zusätzlichen Endpoint-Agenten.
  • eine immer größere Anzahl an Programmen, die installiert werden müssen.
  • auf einen speziellen Typ, ein spezielles Gerät oder eine spezielle Plattform limitiert.
  • Schutz, der sich nur auf den Malwareschutz fokussiert und Verschlüsselung weglässt.

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