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„Kann ich das in der Firma benutzen?“

Wenn Sie in einer IT-Abteilung arbeiten, kommt Ihnen das Ganze wahrscheinlich schon bekannt vor. Ein Mitarbeiter in leitender Position hält Ihnen stolz sein neues Hochglanz-Spielzeug unter die Nase und stellt Ihnen die vage, schwierige Frage: „Kann ich das benutzen?“ Wie sollen Sie reagieren? Die erste Regel ist einfach: Sagen Sie nicht gleich nein! Einem leitenden Mitarbeiter einen Wunsch abzuschlagen, wirkt sich in den seltensten Fällen positiv auf Ihre Karriere aus, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie mit Ihrer ablehnenden Haltung rein gar nichts für die Sicherheit Ihres Unternehmens erreichen.

Denn einfallsreiche Mitarbeiter, die bei Ihnen auf Granit beißen, finden im Zweifelsfall immer einen Weg, Ihre Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen – und dieser Weg ist in den meisten Fällen riskant. Also ist es immer besser, ein kalkulierbares Risiko in Kauf zu nehmen, als später herauszufinden, dass wichtige Daten über den Webmail-Account des Geschäftsführers, der natürlich einwandfrei über ein iPad funktioniert, entwischt sind.

Sie haben also mit einem vorsichtigen „Ja, aber…“ geantwortet, und was nun? Leider erscheinen Ihre Optionen auf den ersten Blick nicht besonders rosig – das traditionelle, zentralisierte Konzept in Sachen Konfigurationsmanagement, Software, Patching und Antivirus ist auf neuartigen Plattformen oft nicht möglich oder sogar irrelevant. Wo also fangen Sie an? Sehen Sie die ganze Sache positiv. Immerhin haben Sie jetzt die Gelegenheit, einen Schritt zurück zu machen und die grundlegenden Anforderungen zu beleuchten. Die einfache Frage „Was genau wollen Sie mit Ihrem Gerät anstellen“ könnte der Schlüssel zur Lösung des Problems sein.

Denn aller Wahrscheinlichkeit nach sind die grundlegenden Anforderungen ziemlich simpel – keiner plant bislang ernsthaft, seinen Laptop komplett auszurangieren. Ihre Benutzer brauchen oder wollen vermutlich gar keinen Zugriff auf hoch sicherheitsrelevante Daten von ihrem Gadget. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Antwort also so oder ähnlich lauten: E-Mails und Internet-Surfen.

In Teil 2 dieses Blogs stellen ich in Kürze konkrete Tipps zum Smartphone-Handling vor. Und wer sich noch einen unterhaltsamen Einblick in die Welt der IT-Admins verschaffen will, sollte dieses witzige (englische) Video nicht verpasssen: Direktlink

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